raum für drei tage kultur

 

Mehrere glückliche Zufälle, eine wohlwollende Inhaberin und reichlich Motivation haben den Initiatoren des Nachtsicht Festivals den Weg geebnet. Entstanden ist in der ehemaligen Schmuckmanufaktur im Stuttgarter Osten eine einmalige Plattform für Kunst, Kultur und Begegnung, die sich selbst viel mehr als Experiment, denn als fixes Konzept versteht. Das Programm war vom Illustrationsworkshop bis zum Pizzabacken unterm Wellblechdach bisher schon breit gefächert und findet vorerst sein Finale im Nachtsicht Festival. Am 02. und 03. Juni sorgen ab 15 Uhr zahlreiche Künstlerinnen und Künstler für ein buntes Programm zwischen Musik, Film, Tanz und Performance. Durstig muss natürlich auch keiner bleiben, dafür sorgen u. a. die hübsch illustrierten Weine der Edition Löwenherz. Im Sommer muss das neu entstandene Kollektiv die Räumlichkeiten wieder verlassen, was die vier Studentinnen jedoch keinesfalls ans Aufhören denken lässt – wir freuen uns schon und bleiben gespannt!

Text aus re.flect  (http://www.reflect.de/nachtsicht-festival/)

Helle Punkte flackern um uns herum und wir sehen ohne Zusammenhang. Nach einem flirrend hellen Tag, tauchen wir in die Nacht ein und sehen nichts. Wir massieren unsere Augen sanft und konzentrieren uns auf die Umrisse, die sich aus der Dunkelheit hervortun. Tag und Nacht, hell und dunkel, müde und wach. Immer wieder hinterfragen wir das Verhältnis zu unserer Umgebung und uns selbst und orientieren uns neu. Die Übergänge sind fließend, alles bewegt sich. Diese ständige Bewegung wollen wir auf dem Nachtsicht Festival in zwei Tagen und Nächten erfahren, diskutieren und feiern.

http://nachtsichtfestival.de/

 

 
Radomir Sadzakov